Archive for the ‘Grundstück’ Category

Der Keller ist fertig

Friday, May 15th, 2009

So schnell, wie der Bau voranschreitet, kommen wir mit unserem Blog gar nicht hinterher… Letzte Woche Dienstag wurde der Schacht ausgehoben und die Kellerplatte gegossen und diesen Montag mit der Fertigung des Kellers begonnen.

Aussage unseres Baubetreuers, Herrn G.: “… Die Konstruktion der Kelleraußenwände ist der neuste Stand der Technik und gewährleistet bei diesem Aufbau absolute Qualität bei Dichtigkeit und Dämmung - es freut mich, wenn ich diese Qualität sehe - es ist nicht bei jeder Baufirma so.”

Was er noch weiter schrieb, erwähnen wir lieber nicht, sonst wird Bauunion noch eingebildet *g* Bis jetzt sind wir einfach nur froh, diesen Bauträger gewählt zu haben, besonders, wenn man die Nachrichten über andere bekannte Baufirmen so hört (Kampa…)
Keller

Keller

Keller

Der Fremdpisser

Saturday, May 9th, 2009

Vorneweg:
Meine bessere Hälfte war der Meinung, der Titel sei zu vulgär. Doch in bekannten Filmen gab es schon den Heimscheisser, als Analogie fiel mir dazu der Fremdpisser ein. Doch leset selbst:

Heute sind wir wieder nach Dallgow rausgefahren, denn neben dem Besuch der Baustelle stand der “Tag der offenen Türen” von Bauunion auf dem Programm. Zwei Häuser, die schon weiter sind als unserers konnten besichtigt werden, darunter auch dieses Link.
Zuerst hatten wir aber die seltsame Begegnung der dritten Art: Während wir an der Baugrube diskutierten, tauchte ein Mann auf der Straße auf, ging in unsere Bautoilette und verließ diese nach einigen Momenten wieder. Ja hallo? Naja, das hier ist er:
Der Fremdpisser
Der gute Mann ging anschließend wieder zu seinem Firmanwagen ein paar Häuser entfernt und arbeitete dort weiter. Kann er nicht das Klo seiens Auftraggebers benutzen?
Wir waren so sprachlos, dann mussten wir grinsen und beschlossen, ihn nicht anzusprechen sondern lieber ein Bild zu machen und diesen Eintrag zu schreiben.
Memo an mich selbst: Vielleicht können wir ja unser Grundstück mit der Verpachtung der Toilette refinanzieren.
Ansonsten haben wir die Zeit gut genutzt und nett mit den anderen Bauherren geplauscht. Wir werden in Kontakt bleiben.
Der kleine Bauherr hat die Zeit genutzt, um den Umgang mit der Schaufel zu üben. Das werden wir spätestens brauchen, wenn der Garten dran ist.
Buddeln

Montag wird abgesteckt

Wednesday, April 29th, 2009

Heute morgen hat die Bauherrin mit dem Bauleiter telefoniert: Am Montag wird abgesteckt!!! Sprich, wir werden am Vormittag auf unserem Grundstück erwartet, damit gekenzeichnet werden kann, wo das Haus nun genau hin soll. Soweit ich mir es merken konnte, sind die nächsten zwei Wochen dann für den Keller angedacht.

Dann kommt die Bodenplatte und dann kann gemauert werden. Uiuiui, nun gibts also bald viel zu sehen, was sicher nicht zuletzt den zweitjüngsten Bauherrn unter uns freuen wird ;-) Eine Baustelle ganz für ihn allein, da muss er sich nicht mehr mit der “Gemeinschaftsbaustelle” (sprich, den Neubau eines Supermarkts vor unserer Noch-Haustür) zufriedengeben *lach*.

Bauantrag!!!

Saturday, January 24th, 2009

Heute haben wir Bescheid bekommen vom Bauamt Havelland… die Bauanzeige, also die schnellere Variante eines Bauantrags, ist im Bauamt angekommen! Nun beginnt die offizielle Wartezeit. Eigentlich dachten wir, dass die Bauanzeige schon längst eingereicht worden sei, da aber die Zeichnungen des Vermessers noch fehlten und bei unvollständigen Unterlagen die Gefahr besteht, dass alles gleich wieder Retour kommt, wurde eben auf die Zeichnungen noch gewartet, ehe BauUnion die Unterlagen weiterschickte.

Auch das Bauamt Havelland ist im 21. Jahrhundert angekommen und bietet einen Internet-Service an, wo man als registrierter Nutzer den Fortgang seines Vorgangs beobachten kann. eGovernment nennt sich das auf neudeutsch…

Allerdings stieß die Baudame des Hauses auf ungeahnte Schwierigkeiten, als sie sich für diesen Service registrierte… welche Adresse soll man angeben, die jetzige oder die zukünftige… und was meint das eGovernment bitteschön mit “Login”??? Der Benutzername? Aber der wird laut Mini-Anleitung vom Bauamt vergeben… Ich hoffe, dass nicht nur ich mich so deppert angestellt habe bei der Registrierung… *g*

Mal schauen, wann wir das nächste Mal vom Bauamt hören werden…

Erste Bilder !

Thursday, January 8th, 2009

Ja, ihr habt lange genug gewartet. Es gibt nun endlich Bilder. Zugegeben, es sind nur zwei, aber man kann schon erkennen, wo das Haus stehen wird: Ziemlich genau dort, wo die leuchtend roten Pfähle sind. Den Rest kann man leider nur erträumen.

Das Grundstück: Erster Eindruck

Das Grundstück: Erster Eindruck

Der zweite Blick....

Der zweite Blick....

Eine Garage soll her

Sunday, December 21st, 2008

Wenn man schon ein Häusle baut, dann sollte auch das Autochen etwas zum unterschlüpfen haben.
Die Suche nach der richtigen Unterkunft ist dabei fast so komplex wie die Suche nach dem Menschenhaus.

Es gibt Carports und Garagen.
Carports sind an den Seiten offen, bieten somit “nur” Schutz von oben und eine tolle Einsicht.
Dann lieber eine Garage. Da können wir noch Sommer-/ Winterreifen, Fahrräder und die Vespa unterbringen.
Ein Blick durch die Garagenlandschaft verlangt schon wieder Entscheidungen. Es geht noch nicht mal um den Anbieter, sondern um die Garagenart: gemauert, Beton oder Stahl?

Ein Beratungsgespräch, zu dem wir einen Mitarbeiter der Garagenzentrale.de eingeladen hatten, erleuchtete uns:
Einen gemauerte Garage ist individuell in Größe und Form erhältlich. Allerdings zu einem Preis, zu dem man schon fast eine zusätzliche Etage im Haus bauen könnte.
Betongaragen sind in festgelegten Größen erhältlich und werden am Stück geliefert. Ich stelle mir gerade vor, wie eine Zwanzigtonnengarage an einem Kran in unseren Garten gesetzt wird. Vorteil ist hier die Stabilität über eine lange Zeit und die vielfältige Möglichkeit, Außenverkleidung anzubringen. Der Nachteil ist, dass beim Transport Risse entstehen können, die später weiterreißen. Zudem kann die Form nicht individuell angepaßt werden.
Stahlgaragen werden vor Ort zusammengesetzt und können nach eigenem Wunsch gebaut werden. Sie sehen nicht mehr wie früher wie eine Wellblechhütte aus, sondern können mit einer Oberfläche in “normaler” Optik gebaut werden. Bei vernünftig behandelten Stahl halten sie auch lange.

Und nach Abwägung aller Fakten wird es bei uns eine Stahlgarage werden.

Somit kann das Autochen nachts gut schlafen. Oh. Und wer das Auto nachts in seiner Garage parkt, zahlt weniger Versicherung. Nach schätzungsweise dreihundert Jahren haben wir dann den Preis für die Garage wieder raus.

Nachtrag: Das hier sieht dann natürlich richtig cool aus…

…und raus bist Du. Ein Rückblick.

Monday, November 24th, 2008

Bevor ich wieder über unser Projekt schreibe, ersteinmal ein kleiner Rückblick.
Am Anfang war die Idee, ein Haus zu bauen. Da wir beide soetwas selbst nicht können, muss halt eine Firma das Haus bauen. Doch welche? Und was für ein Haus? Unser Gehirnsturm (Brainstorming) ergab folgendes:
1) Das Haus soll einen Keller haben. Dort soll der HWR rein und Platz sein, um Bücher, Winterklamotten, Gäste und ähnliches zu verstauen.
2) Fertig- oder Massivhaus? Eigentlich bei der heutigen Qualität egal.
3) Preisgrenze: Etwas Eigenkapital ist vorhanden. Die Kreditrate sollte so gewählt sein, dass sie eine gewisse Zeit von einem von uns alleine getragen werden kann. Sie wird etwas höher sein als unsere bisherige Miete. Es gibt einige Programme im Internet, die aus diesen Angaben eine Kreditsumme errechnen können.
4) Musterhäuser, Musterhäuser, Musterhäuser.
5) Und wo ist das Grundstück? Kandidaten waren: Nord-Berlin (Frohnau, Karow,…) oder Falkensee, Dallgow, Kladow, Gatow.

Als nächstes haben wir innerhalb von 12 Monaten einige Male die Musterhausausstellung in Königs Wusterhausen besucht. Dort gab es einige Häuser die uns gut gefallen haben. Preislich und vom Angebot gefielen uns die Häuser von Okal sehr gut.
Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch in Wolfsburg sah ich zufällig die Werbung von Viebrock-Haus. Also haben wir uns auch diese angeguckt. Sehr viel Hübsches, preislich allerdings etwas höher.
Wieder ein paar Monate später hatten wir ein Gespräch bei Okal. Vielleicht lag es an dem Vertreter, aber die Firma erschien auf einmal richtig unsympatisch. So wurde uns bei dem Keller erklärt, dass in Berlin und Brandenburg grundsätzlich keine Sicherung gegen Außen-/ Grundwasser nötig wäre. Komischerweise haben wir überall genau das Gegenteil gelesen. Auch sonst machte der Herr eher den Eindruck eines Teppichverkäufers. Auf dieser Basis konnten wir uns einen Hausbau nicht vorstellen.
Wieder später. Wir wollten gerade zum dritten mal die Musterhäuser von Viebrock in Netzen besuchen, als wir feststellten, dass Viebrock dort garnicht mehr war. Auf einmal stand dort Bauunion 1905. Die Nachfrage ergab, dass sie schon vorher die Häuser von Viebrock in Ostdeutschland gebaut hatten und dies nun selber taten.
Das Hausangebot bleib im eigentlich gleich, nur die Namen hatten sich geändert. Aus Raider wird jetzt Twix und aus Maxim 350 wird K400. Aber sonst ändert sich nichts.
Nach einigen weiteren Besuchen von diversen Musterhäusern (ScanHaus, Bien Zenker, Okal, Kampa, Lechner, Maaske, Liese) wollten wir nun doch mal BauUnion genauer beschnuppern.
Das erste Gespräch über Finanzen und Bau war wirklich freundlich und produktiv.
Nach einigen weiteren Monaten und weiteren Besuchen stand fest: Mit denen wollen wir bauen. Also ließen wir uns unser Traumhaus mal zusammenrechnen, fielen vom Stuhl, strichen ein paar Sachen zusammen und hatten einen Plan.

Fehlten noch Grundstück und Finanzierung. Beim Grundstück blieben Gatow, Kladow, Falkensee oder Dallgow übrig. So schön Kladow und Gatow auch sind: Wenn man in Tiergarten und Weissensee arbeitet, und keine S-Bahn oder U-Bahn vor der Tür ist, fährt man ewig. Und mit dem Auto zur Arbeit fahren muss ja nicht sein, oder?
Blieben Falkensee und Dallgow. Einige Grundstücksbesuche später stand fest: Es soll Dallgow werden. Im Neubaugebiet Neu Döberitz gab es freie Grundstücke, die einigermaßen bezahlbar, voll erschlossen und verkehrsgünstig (und doch ruhig) sind. Als die Grundstücksgesellschaft noch anbot, die Grunderwerbssteuer zu übernehmen, wurde es Zeit….

Doch etwas fehlt noch: Geld. Woher nehmen und nicht stehlen?
Meine Schwester hatte als Kind einmal gesagt: „Du Papa, wenn Du kein Geld hast, musst Du doch nur zur Bank gehen. Die haben doch immer Geld.
Also kramte ich einmal in den Tiefen meiner einstigen Bankkaufmannausbildung und führte einige Telefonate mit Bekannten, die noch in der Branche arbeiten. So langsam fielen mir wieder Dinge ein, auf die man achten sollte: Zins- und Tilgungssatz, Möglichkeiten zu Sondertilgungen, Tilgungswechsel, Auflassungsvormerkung, Bereitstellungszinsen…Muahhhhh! War die Ausbildung doch mal etwas wert.
Die Wahl der Bank sollte nach dem Muster erfolgen: Hausbanken, ein bis zwei große Banken, ein bis zwei Internetbanken.
Da wir beide persönliche Ansprechpartner solch einer großen Sache haben wollten, fielen Internetbanken weg, auch wenn man dadurch eventuell etwas weniger bezahlt.
Die Angebote der Großbanken nahmen sich inhaltlich und vom Zinssatz eigentlich nichts. Bleiben die Hausbanken. Bei einer unserer Hausbanken haben wir schon eine Immobilienfinanzierung laufen und nur gute Erfahrungen gemacht. Auch meine Schwiegereltern haben dort finanziert.
Es folgten einige Gespräche. Dann wurden wir von der Finanzkrise erwischt. Allerdings im positiven Sinne: Unter 5 Prozent Zinsen bei einer Zinsfestschreibung von 25 Jahren. Das gab es schon länger nicht mehr. Kaum zu toppen.
Und so kamen sie zusammen: Haus, Grundstück und Geld.
Soweit der Blick zurück.

Jetzt geht’s los!

Jetzt geht’s los!

Jetzt geht’s los!

Der Hauptmann von Köpenick

Sunday, November 2nd, 2008

Letzte Woche haben wir bei Herrn R. von der SEND- Grundstücks GmbH unser Wunschgrunstück reserveriert. Nun wird es langsam spannend, denn wir müssen der Grundstücksgesellschaft, dem Notar, dem Hausbauer und der Bank etliche Unterlagen vorlegen.
Bei der ersten Sichtung hat mich das sehr stark an den Hauptmannn von Köpenick erinnert: Ohne Arbeit keinen Pass und ohne Pass keine Arbeit.

Im Studium haben wir öfter juristische Fälle untersucht. Die Fragestellung war stets:
WER bekommt WAS von WEM WORAUS?

Ich versuche mal zusammenzutragen, was fehlt:

1) Für die Bank:

  • Grundstückskaufvertrag bzw. -entwurf: Kriegen wir von SEND
  • Flurkarte/Lageplan: liegt vor
  • aktueller Grundbuchauszug: vom Grundbuchamt
  • Baukostenberechnung/Bauvertrag: BauUnion 1905
  • Kontoauszug vom Eigenkapital: muss ich mal suchen

2) Für die Grundstücksgesellschaft:

  • Notartermin
  • Ausweise

3) Notar:

  • Ausweise

Irgendetwas fehlt da noch….

Was bisher geschah

Saturday, October 25th, 2008

Anke und Florian wollen ein Haus bauen. Das kann ja heiter werden ;)

In den letzten paar Monaten haben wir uns 1001 Gedanken gemacht, wo und mit wem wir unser Haus bauen wollen.
Die Entscheidung fiel nach vielen Musterhausbesichtigungen auf den Hersteller BauUnion1905.

Der Ort war auf bald gefunden: Dallgow-Döberitz.
Etwas außerhalb von Berlin, im sogenannten Speckgürtel. Mit der Regionalbahn soll man in 17 Minuten Am Zoo sein oder in weniger als 10 Minuten in Spandau.

So weit so gut. Das “was” und das “wo” haben wir nun.

Ab ins Detail…
Und euch allen viel Spaß auf unserem Blog.